R.I.P. großer Teddybär Charly

Liebe Frau Wenig, liebe Astrid,

heute melde ich mich bei Ihnen, mit einer traurigen Nachricht.

Wir mussten Charlie am 01.08.15 einschläfern lassen.
Wir können es immer noch nicht glauben und begreifen.

Charlie war ja die letzten neun Monate nicht der gesündeste, aber so etwas kannte ich von unserer Hündin, die wir über den Tierschutz bekommen haben,
Coco war ein Jahr lang sehr kränklich und danach aber dann fast 10 Jahre lang gesund.. Diese Hündin ist dann mit 14 Jahren verstorben.

Im April haben wir Charlie an der Lefze einen bösartigen Tumor entfernen müssen, der innerhalb kurzer Zeit sehr schnell gewachsen war.

Die TA kam am Samstag dann und wir mussten ihn erlösen, er ist im Garten eingeschlafen. Nach langen Telefonaten mit TA , Heilpraktiker und anderen
ist er wohl entweder an einem Gehirntumor oder möglicherweise an einem Gauillain-Barreè- Syndrom erkrankt.
Das Blut war in Ordnung, danach hätten wir also einen gesunden Hund haben müssen, die TA konnte sich das auch nicht erklären. Auch die Blutuntersuchung vor der OP war vollkommen i.O.

Ich hatte ja zusätzlich eine Heilpraktikerin an der Hand und die hatte Borreliose und Hirnhautentzündung vermutet, da gehen die Meinungen allerdings auseinander,
was TA und Heilpraktiker angeht.

Wir haben alles versucht, auch Infusionen und dergleichen waren leider erfolglos.

Es hat keiner damit gerechnet, das wir Charlie nur 9 Monate haben durften. Hätte ich es vorher gewusst, an meiner Entscheidung ihm ein gutes und liebevolles zu Hause zu geben, hätte sich nicht´s geändert.
Ich bin dankbar über die schöne Zeit, denn Charlie war 9 Monate mein ständiger Begleiter. Topf und Deckel der passt.

Er war ein souveräner, cooler und kluger Hund, immer höflich und geduldig und dankbar über jedes gute Wort und jede Liebkosung und vor allem
über jeden Kauknochen und alle Leckereien und jede Mahlzeit.

Alle die ihn kennen gelernt haben, waren von ihm begeistert.

Wie schon gesagt, an der Leine und mit anderen Hunden hat es nicht funktioniert, aber da waren wir dabei das in den Griff zu kriegen.
Vielleicht lag es ja auch an der Tatsache, das er schon nicht mehr gut sehen konnte und auf einem Ohr komplett taub war und auf dem anderen nur 50 % Hörvermögen hatte.
Dann reagieren Hunde eben auch etwas anders.

Aber selbst das, war für mich kein Problem, die Liebe zu diesem Hund war uneingeschränkt und ich werde ihn immer im Herzen bei mir tragen.

Birgit Rusche-Hecker hat mich an dem WE begleitet und aufgefangen, worüber ich sehr dankbar bin, ich kann es ja jetzt immer noch nicht begreifen und verstehen.

Ich danke allen die sich unermüdlich für den Tierschutz einsetzen und stark machen und die sich insbesondere für Charlie stark gemacht haben,
Charlie hat es gewusst und verstanden und hatte Glück, auch wenn es für uns alle zu kurz war.
Ich kann nur jedem empfehlen sich einen Hund über den Tierschutz zu holen und sich für den Tierschutz einzusetzen und wirklich auch älteren Hunden bzw Tieren eine Chance zu geben.
Jedes Tier hat es verdient.

Astrid Becker

Charlie_450